Wie teuer ist Leasing?

 

Zunächst müsste Leasing ja eigentlich erst einmal teurer sein als eine klassische Kreditfinanzierung. Mit der Leasinggesellschaft ist ein weiterer Akteur beteiligt und dieser wird auch Geld verdienen wollen.

Dies ist zunächst einmal richtig. Auf der anderen Seite eröffnet Leasing vielfach eine Reihe an monetären und qualitativen Einsparmöglichkeiten. Selbst in einer rein monetären (quantitativen) Betrachtung bietet Leasing häufig schon Vorteile – berücksichtigt man alle Kostenfaktoren, z.B. im Rahmen einer TCO-Betrachtung (total costs of ownership). Zum Teil können Leasinggesellschaften günstiger einkaufen (z.B. durch höhere Rabatte) oder auch bessere Verwertungserlöse erzielen. Dienstleistungen wir Flottenmanagement, Full-Service, Asset-Management oder z.B. zertifizierte Datenlöschung sparen nicht nur Kosten und vor allem auch Zeit. Häufig ist mit ihnen auch eine bessere Qualität verbunden. Niedrigere Folgekosten (z.B. Energieverbrauch) durch die tendenziell moderneren Leasingobjekte sind ebenfalls denkbar.

Leasinggesellschaften verfügen bisweilen über bessere Objekt- und Branchenkenntnisse als z.B. klassische Banken, vor allem wenn sie aus dem Herstellerbereich kommen. Dies ermöglicht vielfach z.B. Verträge mit vielfältigen, flexiblen und kostengünstigen Austauschmöglichkeiten.

Hinzu kommt eine Reihe an weiteren qualitativen Aspekten, die für Leasing den Ausschlag geben können. Im Blog Leasingmotive und Vorteile haben wir diese und andere Argumente ausführlich dargestellt.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren könnte man die Kosten- und Gewinnmarge einer Leasinggesellschaft auch als Preis für die Vielzahl an monetären und qualitativen Vorzügen ansehen, die Leasing bieten kann (aber natürlich auch nicht muss).

 

Voraussetzung: Ausreichende Kenntnis und gute Verhandlung!

Voraussetzung für einen kostenoptimalen Leasingvertrag ist aber natürlich, dass ein Leasingnehmer seinen Leasingvertrag auch gut verhandelt. Nur allzuoft verschenken Leasingnehmer mögliche Vorteile, weil sie sich zu wenig auskennen. Hinzu kommt natürlich auch die Gefahr „sich über den Tisch ziehen zu lassen“. Deshalb lohnt es sich besonders, sich beim Abschluss von Leasingverträgen etwas Zeit zu nehmen. Die Individualität des Leasing bietet einem Kunden zunächst einmal große Vorteile, erschwert natürlich aber auch die Transparenz. In verschiedenen Blogs zeigen wir Ihnen ausführlich,

Wir bieten mit unseren Seminaren Mobilien-Leasing sowie Richtig Leasen! zwei Veranstaltungen an, die ganz gezielt auch helfen, den kostenoptimalen Leasingvertrag zu finden und zu verhandeln.

Unsere Software-Programme LEASZINS (Effektivzinsrechner) und MOBILEAS (gewerbliche Vergleichsrechnung) helfen Ihnen bei der Suche nach dem kostenoptimalen Leasingvertrag.

Für Investoren der öffentlichen Hand gibt es unser Programm KOMMULEAS, mit dem Sie die Wirtschaftlichkeit von Leasingverträgen mit der öffentlichen Hand überprüfen können.